Musik ist ein Grundbedürfnis vieler Menschen. Doch man trifft selten jemanden, der genau den gleichen Musikgeschmack hat und genau dann laut Musik hören möchte, wenn man selbst diesen Wunsch hat. Vor allem finden sich solche gleichen Bedürfnisse nie in einem Mehrfamilienhaus oder einer Nachbarschaft zusammen, weshalb ein Bandkeller sehr schnell zum großen Streitthema werden und das Verhältnis zu den Nachbarn ruinieren kann. Damit das nicht passiert, muss der Bandkeller Schallschutz bieten.
Bandproben im Mehrfamilienhaus?
Mehrfamilienhäuser sind generell problematisch. Leise Instrumente wie die Violine, die Flöte oder das Klavier kann man problemlos spielen, die Nachbarn werden sie nur gedämpft hören – wenn überhaupt. Bands sind jedoch laut; schon alleine dadurch, dass die Sounds elektronisch verstärkt werden und der Sänger seine Lautstärke ebenfalls ungehindert üben muss. Ein Lärmschutz mit Schaumstoff kann Abhilfe schaffen; aber nur, wenn der Bandkeller auch dementsprechend beschaffen ist, dass er rundum den Schall dämpfen kann. Häufig findet man in Mehrfamilienhäusern lediglich ein Kellergewölbe, die einzelnen Keller sind durch lose Holzbretter von den anderen getrennt. In diesem all sucht man sich besser einen anderen Übungsraum.
Schallschutz fürs Haus
Die Lautstärke einer Band sollte man nie unterschätzen. Wer einen eigenen Bandkeller im freistehenden Haus oder in einem Reihenhaus hat, muss damit rechnen, dass die Nachbarn trotzdem alles mithören können, was dort unten einstudiert wird. Ein Lärmschutz mit Schaumstoff ist also auch hier Pflicht, damit man vernünftig üben kann. Der gesamte Keller muss damit ausgestattet werden und der Schaumstoff muss bündig abschließen, damit man in Frieden üben kann und sich um nichts mehr Gedanken machen muss. Gerade in einer Wohngegend mit Häusern sollte man sich lieber keine Feinde machen, da man nicht so schnell wieder aus einem Haus auszieht und man verfeindete Nachbarn daher noch sehr lange um sich haben könnte.
Schallschutz oder leiser üben?
Es ist kaum möglich, leise mit einer Band zu üben. Allein der Sänger braucht die Möglichkeit, seine Stimme ungehindert auf längere Auftritte vorzubereiten, bei denen er laut singen können muss. Auch die Instrumentalisten müssen laut spielen können und sollten das vorher üben, damit es bei den Auftritten und Aufnahmen gut klappt. Deswegen wäre es wenig sinnvoll, leiser zu üben und darauf zu achten, dass die Lautstärke tolerabel bleibt – was ebenfalls schwierig wäre, da die typischen Band-Instrumente alle eine gewisse Grundlautstärke haben. Sinnvoller ist es, den Bandkeller rechtzeitig mit einem effektiven Schallschutz auszustatten und dafür zu sorgen, dass nie ein Nachbar einen Grund bekommt, sich zu beschweren. Wenn man einen Bandkeller anmieten muss, da sich der eigene Keller dafür gar nicht eignet, sollte man bei der Begehung darauf achten, ob der Schallschutz in gutem Zustand ist und tatsächlich den Schall dämmt. Auch in einem gemieteten Keller wird man auf Nachbarn treffen, die in der Nähe wohnen – und mit ihnen sollte man natürlich ebenfalls den Frieden wahren.